Menschlichkeit ist unbezahlbar – aber Kosten entstehen doch

Was steckt hinter den Heimplatzkosten

Es stimmt. Ein Heimplatz kostet mehr als eine Mietwohnung. Die Heimkosten bestehen aus vielen Einzelbausteinen, wie z.B. den Personalkosten für Pflegepersonal, Verwaltung, Reinigung, Wäscherei und Küche, den Kosten für Instandhaltung und Wartung von technischen Einrichtungen (wie z.B. drei Aufzügen im Haus oder der Belüftungsanlage) und medizinischen Anlagen, der Umsetzung von gesetzlichen Vorschriften für Barrierefreiheit und Sicherheit, und vielem mehr.

Der gesamte Betrag setzt sich aus den vier folgenden Bausteinen zusammen:

  • Pflegebedingter Aufwand
  • Unterkunft
  • Verpflegung
  • Investitionskosten (Kosten für Bau und Unterhalt)

Davon bezahlt die Kasse einen Anteil an den pflegebedingten Aufwendungen. Die restlichen Kosten für Pflege, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen trägt der Bewohner.

Seit dem 1. Januar 2017 wurde mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz II die Berechnung verändert. Es gibt neue Pflegegrade für die Einstufung der Pflegebedürftigkeit geben. Gleichzeit zahlt die Pflegekasse mit jedem höheren Grad einen höheren Anteil, so dass für die Pflegegrade 2 - 5 die Kosten für die Bewohner gleich bleiben (einrichtungseinheitlicher Eigenanteil).

Der Gedanke an ein Senioren- und Pflegeheim ist von vielen Sorgen begleitet. Eine davon kann die sein, wie man den Aufenthalt finanzieren kann. Im persönlichen Gespräch erhalten Sie von uns auch Ratschläge zur möglichen Kofinanzierung des Heimentgelts.

Die Pflegeversicherung

Einen Teil der Heimkosten trägt die Pflegeversicherung, wie viel genau hängt von der Pflegedürftigkeit ab. Das heißt, umso höher der Pflegegrad, desto mehr Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung. Wie sich all das im Einzelfall genau verhält, klären wir am besten in einem persönlichen Gespräch.
 
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